Die Blumen der Frauen | Andreas Honegger

Wer seiner Angebeteten die falsche Blume überreichte, galt gesellschaftlich als bedauernswert. Die Symbolsprache der Blumen in Verbindung mit einer in der Malerei dargestellten Frau bot daher Anlass zu allerlei Spekulationen: Tugend, Laster, Liebe und Leidenschaft spiegeln sich darin wider. So führte das Veilchen im Hintergrund kein bedeutungsloses Schattendasein, die Akelei war nicht irgendein Hahnenfußgewächs, die rote Rose und die weiße Lilie hatten mehr zu bieten als nur ihren Duft, und die Tulpe war gar verantwortlich für den ersten internationalen Börsencrash im Jahr 1637 und steht daher nicht ganz zu Unrecht für Vergänglichkeit. Mit Gemälden von Ghirlandaio, Botticelli, Rossetti, Degas, Manet, Renoir, Liebermann, Gauguin, Waterhouse, Larsson, Klimt u.v.a.

Die Autoren
Andreas Honegger wurde 1948 geboren und ist langjähriger Redakteur bei der NZZ. Er verfasste als Autor mehrere Bücher und ist leidenschaftlicher Gärtner.

Gabriella Pape wurde 1963 geboren. Sie ist die Gründerin und Direktorin der Königlichen Gartenakademie Berlin, die bekannteste Gartenspezialistin des deutschsprachigen Raums und Gewinnerin der Silbermedaille der Chelsea Flower Show. Gabriella Pape schrieb das Vorwort zu diesem Buch.